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Warum die Gemeinschaftsverpflegung kontaktlose Bezahlmöglichkeiten braucht.

Kontaktloses Bezahlen in der Gemeinschaftsverpflegung

Warum die Gemeinschaftsverpflegung kontaktlose Bezahlmöglichkeiten braucht.

Die Deutschen und ihr Bargeld – eine bröckelnde Freundschaft? Nicht wirklich. Gleichwohl eine repräsentative Erhebung der Bundesbank im Jahr 2020 ergeben hat, dass bargeldlose Zahlungsmittel bei alltäglichen Ausgaben wesentlich an Bedeutung gewonnen haben. Gerade in der Anfangszeit von Corona wurde verstärkt auf kontaktloses Bezahlen zurückgegriffen – mehr als ein Fünftel der Befragten probierte diese Zahlvariante erstmals. Begründet wurde dies mit besserer Hygiene oder expliziten Hinweisen im Laden. Vor allem Personen über 55 Jahre stiegen auf diese Bezahlmethode um.
Insgesamt sind die Umsätze durch Debitkartenzahlungen seit 2010 um über 45 % gestiegen und es wird zunehmend auch für kleinere Einkäufe beim Metzger oder Bäcker die Giro- bzw. Debitkarte gezückt.

Bezahlsysteme in der Gemeinschaftsverpflegung
Bei Bezahlsystemen wird grundsätzlich zwischen Open-Loop- und Closed-Loop-Systemen unterschieden. Ein Open-Loop – ein offenes System – richtet sich nach fest definierten Standards und Regeln. Das gängigste Open-Loop-System ist klassisches Bargeld oder eine Debit- bzw. Kreditkarte. Closed-Loop-Systeme sind dagegen in sich geschlossen. In der Gemeinschaftsverpflegung haben sich beispielsweise Mitarbeiterausweise etabliert: Verknüpft mit einem Payment-Portal können sie nur in bestimmten Betriebsrestaurants zum Bezahlen verwendet werden.
In der Regel kommt in den Gemeinschaftsverpflegungen allerdings eine Mischform zum Einsatz: Neben den Closed-Loop-Systemen aus Mitarbeiterausweis oder dem QR-Pay mittels Smartphone werden auch Bargeld oder Debitkarten akzeptiert.

Zahlungsrichtline PSD2 gewährleistet sichere Zahlvorgänge
Kontaktloses Bezahlen – über Debit-/Kreditkarten und über Mitarbeiterausweise – wird in der Regel durch NFC-Chips (Near Field Communication) realisiert. Sender und Empfänger dürfen dabei nur wenige Zentimeter (maximal 4 cm) entfernt sein. Übertragen werden Betrag sowie die Kartennummer und deren Gültigkeitsdatum. Die Sicherheit wird dabei über die Zahlungsdienstrichtlinie PSD2 gewährleistet. Für Nutzer spürbar ist diese vor allem über die Zwei-Faktor-Anmeldung. Sie setzt sich aus den Bereichen Wissen (Bsp. Passwort, PIN oder Sicherheitsfrage), Besitz (Bsp. Karte, Smartphone) sowie Biometrie (Bsp. Fingerabdruck, Irisscan) zusammen.
Zum Beispiel ist die PIN-Abfrage bei Zahlung über eine Debitkarte laut PSD2 gestaffelt: Liegt der zu zahlende Betrag über dem in Deutschland auf 50 € festgelegtem Limit, muss die PIN eingegeben werden. Ebenso ab einer Summe von 150 € über mehrere Nutzungen hinweg, spätestens aber ab der fünften Nutzung ohne PIN. Um Missbrauch vorzubeugen, können Banken zusätzliche Abfragen bestimmen.
Beim mobilen Bezahlen – Bezahlvorgängen mit Smartphone oder Smartwatch – erfolgt statt der PIN-Eingabe eine Authentifizierung mittels Fingerabdruckscanner oder Gesichtserkennung.
Diese Systeme machen sowohl kontaktlose als auch mobile Bezahlmethoden sicher. Doch gleichzeitig ist für ca. die Hälfte der Altersgruppe ab 45 Jahren mobiles Bezahlen tabu – aus Sicherheitsbedenken.

Kontaktloses Bezahlen in der Gemeinschaftsverpflegung

Bezahlen per Smartphone: Nicht nur kontaktlos, sondern auch mobil
Kontaktloses und mobiles Bezahlen sind nicht nur sicher, sondern auch wesentlich hygienischer und schneller als Bargeldzahlungen. Für Gäste der Betriebsrestaurants verkürzen sich die Wartezeiten in der Kassenschlange spürbar – das spiegelt sich nicht nur in effektiveren Pausen wider, sondern auch in besser temperierten Mahlzeiten. Kunden erleben insgesamt ein besseres Gastroerlebnis.
Um den Wandel im Bereich Bezahlvorgänge in der Gemeinschaftsverpflegung weiter voranzutreiben, sollten die immer noch weitverbreiteten Mitarbeiterausweise samt Aufwertern auf den Prüfstand gestellt werden. Zum einen ist der Aufladevorgang über Aufwerter zeitintensiv und nicht mehr up to date. Zum anderen etablieren sich modernere Bestell- und Abholvorgänge, die komplett über das Smartphone abgewickelt werden können: Die Verknüpfung von Debitkarten und Paymentportalen mit dem Smartphone als alleinige Zahlmethode gehört inzwischen zum Standard. Hier entpuppt sich im Vergleich das Bezahlen mit einem Mitarbeiterausweise als wesentlich umständlicher und zeitraubender Zwischenschritt. Bestellen, bezahlen, abholen ist deshalb die Devise in der modernen Gemeinschaftsverpflegung.

Fazit: Kontaktloses und mobiles Bezahlen weiter auf dem Vormarsch
Bargeld wird uns auch in Zukunft noch begleiteten. Jedoch geht eine Studie davon aus, dass das Bezahlen mit Karte und/oder Handy deutlich zulegen wird. Großer Vorteil ist nicht nur die Hygiene und der damit einhergehende Schutz des Kassenpersonals, sondern vor allem die Schnelligkeit des Vorgangs.
Für Betreiber von Betriebsrestaurant ergeben sich zudem Einsparungen bei Kassenabrechnungen, Kosten für Geldtransport sowie Einzahlungen bei der Bank.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass allein durch den Hinweis, kontaktlose Bezahlmöglichkeiten zu nutzen, Akzeptanz und Nutzung erhöht wurde. Durch den Einsatz smarter und innovativer Lösungen stoßen nicht nur kontaktlose, sondern auch mobile Bezahlvarianten auf größere Akzeptanz in den Gemeinschaftsverpflegungen.

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